Hoffnung

21. Juli 2018

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Hoffnung ist eine Bitch. Sie wiegt uns in diesem wohligen Gefühl positiver Erwartung, nur um uns im richtigen Moment auf den eiskalten Boden der Tatsachen klatschen zu lassen. Wie oft ist mir das bezüglich meiner Gesundheit schon passiert. Irgendeine neue Diagnose, ein Superfood oder eine Form der Heilung, die den Schlüssel zu mehr Energie und weniger körperlichen Beschwerden verspricht. Um am Ende bleibe ich zurück und fühle mich, als würde ich mich im Kreis drehen.

Doch ist es am Ende nicht die Hoffnung, die uns am Leben hält? Die Aussicht auf eine positive Entwicklung in der Zukunft? Schon von klein auf warten wir auf Dinge, die in der Zukunft liegen. Dass wir endlich laufen können, eigene Entscheidungen treffen, dass wir groß genug sind, zur Schule zu gehen oder von zu Hause auszuziehen. Wahrscheinlich ist Hoffnung die ureigene Antriebskraft des Menschen. Zumindest ist es meine Antriebskraft, niemals aufzugeben. Trotz allem positiv in die Zukunft zu blicken. Mich immer wieder auf die Suche zu begeben, die Hoffnung zuzulassen und vom eiskalten Boden aufzustehen. Aktuell habe ich wieder einen solchen Hoffnungsschimmer und bin hin- und hergerissen, ob ich euphorisch sein soll, oder ob das Ganze zu gut klingt, um wahr zu sein.

Medizinische Lösung zur Selbstheilung?

Vor kurzem lernte ich jemanden kennen. Bei der Frage nach ihrer Einkommensquelle kam auf, dass sie im Vertrieb tätig ist. Speziell vertreibt sie ein Produkt, das gegen die Alterung der Zellen Wunder wirken soll. Nein, kein Medikament oder Nahrungsergänzungsmittel, sondern ein Gemisch aus Wasser, Salz und körpereigenen Transmittern, die sonst nur in den Zellen produziert und verwendet werden. Durch das Zuführen dieser Transmitter von außen könnte der Körper besser funktionieren, die eigenen Heilmechanismen und Regenerationsprozesse zuverlässiger durchführen.

Natürlich wurde ich hellhörig. Mal wieder. Schaute Videos, las ein paar Artikel. Schöpfte Hoffnung. Auch, wenn die Wahrscheinlichkeit, dass diese wieder mit freiem Fall aus der Höhe enden wird, recht hoch ist. Auch, wenn es zu gut klingt, um wahr zu sein und ich mich frage, warum meine Ecke der Menschheit von diesem Wundermittel der Forschung noch nie etwas gehört hätte, wenn es so bahnbrechend wäre, so will ein Teil von mir doch daran glauben. In Erwägung ziehen, dass alles besser wird dadurch.

Denn solange es noch Möglichkeiten gibt, werde ich nicht aufhören, zu suchen. Zu hoffen. Auszuprobieren. Ich bin den Weg schon so weit gegangen, habe hoffentlich den dunkelsten Teil bereits hinter mir. Ich will hier nicht stehen bleiben, sondern weiter nach oben. Zu einem gesunden, zufriedenen Leben.

Hat da jemand Wundermittel gesagt?

Vielleicht ist jetzt der ein oder andere hellhörig geworden, um welches Wunder der Forschung es gehen soll. Ich nenne bewusst nicht das Produkt, um das es geht. Nicht, bevor ich es selbst probiert habe und sagen kann, ob es mehr ist als Wasser. Danach berichte ich gerne darüber, egal ob als revolutionäres Mittel gegen chronische Krankheiten oder vom kalten Boden der Tatsachen aus. Drückt die Daumen!

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By Johanna

Johanna ist Anfang 30, verheiratet, 1 Kind. Obwohl das Leben ihr schon immer zuzulächeln scheint, ist sie immer noch auf der Suche. Denn vor allem gesundheitlich ist der Weg noch weit.

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